Welches ist das beste Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonto

Während noch vor einigen Jahren der Fokus von Sparern besonders auf den Profiten lag hat sich dieses Bild im Zuge der Weltwirtschaftskrise rasant geändert. Gefordert wird jetzt Sicherheit. Diese wiederum erfahren Sparer meist nur bei Banken, mit denen sie direkte Verträge über ihre Geldanlagen abschließen und sich sicher sein können, dass sie auch im Fall eines Bankenbankrotts Einlagen zurückerhalten. All das bieten Tagesgeldkonten. Sie zeichnen sich darüber hinaus auch durch attraktive und lukrative Zinssätze aus. Auf der Webseite tagesgeldheute.com gibt es Informationen, wie genau ein Tagesgeldkonto eröffnet werden kann.

Doch welches ist nun das beste Tagesgeldkonto? Diese Frage pauschal zu beantworten ist nicht leicht, wenn nicht gar unmöglich. Abhängig ist die Bewertung des Tagesgeldkontos immer auf Basis der individuellen Spar-Strategien. Diese können einfach in einen Tagesgeldrechner integriert werden. Hier steht ein solcher Rechner zur Verfügung, der innerhalb weniger Sekunden eine Liste der besten Tagesgeldkonten anzeigt. Erstes Kriterium für die Wahl des Tagesgeldkontos ist immer der verfügbare Zinssatz, zu welchem die Gelder angelegt werden können. Sparer müssen allerdings bedenken, dass diese Zinssätze keinesfalls fest sind. Vielmehr werden sie von Seiten der Bank immer wieder angepasst. Sie stehen in direktem Verhältnis zum Leitzins, der in Europa von der Europäischen Zentralbank EZB ausgegeben wird. Senkt diese den Leitzins, so fallen auch die Tagesgeldkontozinsen. Wird der Leitzins allerdings erhöht können sich die Sparer über höhere Verzinsungen ihrer Tagesgeldeinlagen freuen. Das System ist sehr fair und an der aktuellen Wirtschaftslage ausgerichtet.

Flexibler Zugriff auf Spareinlagen

Flexibler Zugriff

Flexibler Zugriff auf das Tagesgeldkonto

Viele andere Finanzprodukte der Banken sind feste Anlagen. Beim Festgeld beispielsweise wird ein bestimmter Betrag über einen vorher zu wählenden Zeitraum fix angelegt. Zugriffe auf das Geld sind dann nicht mehr möglich, ohne den Vertrag zu kündigen. Vertragskündigungen dagegen führen zu hohen Strafzahlungen. Im Tagesgeldbereich dagegen haben Sparer jederzeit vollen Zugriff auf ihre Gelder und können das Tagesgeldkonto auffüllen, wenn sie es möchten. Überweisungen vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto sind zwar nicht möglich. Dennoch können jederzeit Auszahlungen vorgenommen werden. Diese Flexibilität macht Tagesgeldkonten enorm beliebt und wird auch in der Zukunft immer mehr interessierte Sparer anziehen.

Größter Vorteil: Reich werden durch Zinseszins

Bei der Geldanlage geht es natürlich vor allem darum, aus jedem Euro das meiste herauszuholen. Langfristige Anlagen in Tagesgeld sind deshalb ein echter Tipp. Zinsgutschriften finden nach vorher festgelegten Perioden statt. So kann es sein, dass eine Bank die entstandenen Zinsen monatlich dem Tagesgeldkonto gutschreibt. Ebenfalls beliebt sind quartalsmäßige und jährliche Auszahlungen der Zinsen. Jeder Cent, der als Zins dem Tagesgeldkonto addiert wird, findet bei der Berechnung des nächsten Zinses wiederum Einklang. Dieses Prinzip des Zinseszinses macht es möglich, innerhalb weniger Jahre am Ende mit einer deutlich höheren Rendite aus dem Vertrag zu gehen, als es beispielsweise bei anderen Geldanlageformen möglich wäre.

Video: Tagesgeldkonto bei der Rabobank

Wie ist ein Tagesgeldkonto zu eröffnen?

Sparer scheuen sich oft, ein eigenes Tagesgeldkonto bei ihrer Bank zu eröffnen. Sie fürchten hohen Aufwand. In der Praxis ist diese Furcht aber unbegründet. Über das Internet können sie bequem entsprechende Masken zur eigenen Person ausfüllen und die Dokumente anschließend ausdrucken. Unterschrieben werden sie dann zur Post gebracht. Über das PostIdent-Verfahren versichern sich die Banken, dass die kontoeröffnende Person tatsächlich existiert. Nachdem alles geprüft und die Dokumente an die Bank versandt wurden erhält der Antragsteller Post mit allen wichtigen Angaben, die er für den Zugriff auf das Konto benötigt. Schon kann das Sparen beginnen.